Technische Ausbildung im Bereich Gastronomie & Erweiterung der Lehrwerkstätte

(Deutsche Übersetzung)

1. Hintergrund

Die Bildungseinheit Santa Rosa befindet sich in der Ortschaft Yotala, 18 Kilometer von Sucre, der Hauptstadt Boliviens, entfernt. Die Bildungseinrichtung erfüllt eine wichtige Ausbildungsaufgabe, indem sie sowohl Schülerinnen und Schüler aus Yotala als auch aus den umliegenden ländlichen Gemeinden unterrichtet.

Derzeit besuchen 273 Schülerinnen und Schüler die Vorschul- und Primarstufe der Bildungseinheit Santa Rosa sowie 333 Schülerinnen und Schüler die Sekundarstufe. Besonders hervorzuheben ist, dass etwa 47 Prozent der Schülerinnen und Schüler aus 17 ländlichen Gemeinden in der Umgebung von Yotala stammen. Dadurch ist unsere Einrichtung für die Familien und Gemeinden der Region ein Bildungszentrum von großer Bedeutung.

In diesem Zusammenhang verfolgt die Sekundarschulbildung nicht nur das Ziel, eine schulische Ausbildung zu gewährleisten. Sie soll den Schülerinnen und Schülern außerdem Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die es ihnen ermöglichen, sich selbstständig weiterzuentwickeln, eine höhere Ausbildung fortzusetzen und insbesondere Zugang zum Arbeitsmarkt zu erhalten sowie eigene Unternehmen zu gründen.

2. Bedeutung der technischen Ausbildung im Bereich Gastronomie

Zum technischen Ausbildungsangebot der Bildungseinheit Santa Rosa gehört der Ausbildungszweig Gastronomie. Dieses Bildungsangebot hat aufgrund der Möglichkeiten, die es jungen Menschen nach Abschluss ihrer Schulzeit eröffnet, besondere Bedeutung erlangt.

Derzeit absolvieren ungefähr 70 Schülerinnen und Schüler der 4., 5. und 6. Sekundarschulklasse diese technische Ausbildung. Während dieser Jahre erwerben sie theoretische Kenntnisse und vor allem praktische Fähigkeiten in den Bereichen Zubereitung und Herstellung von Lebensmitteln, Bäckerei, Lebensmittelverarbeitung und -hygiene, Arbeitsorganisation, Kundenbetreuung sowie weitere Kenntnisse aus dem gastronomischen Bereich.

Die Ausbildung endet mit der Verteidigung eines Abschlussprojekts. Dabei können die Schülerinnen und Schüler die während ihrer Ausbildung erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen und den Abschluss als Technikerin bzw. Techniker der mittleren Qualifikationsstufe im Bereich Gastronomie erwerben.

Diese Ausbildung stellt für die jungen Menschen eine bedeutende Chance dar, da sie ihnen eine technische Fachqualifikation vermittelt, die ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt eröffnen kann – sowohl in gastronomischen Betrieben und Bäckereien als auch in selbstständigen Unternehmen und anderen Bereichen dieser Branche. Gleichzeitig erhalten sie das notwendige Rüstzeug, um eigene Unternehmen zu gründen und weiterzuentwickeln.

Für viele unserer Schülerinnen und Schüler, insbesondere für jene aus den ländlichen Gemeinden, bietet der Erwerb einer technischen Ausbildung bereits während der Schulzeit eine konkrete Möglichkeit, eine Lebensperspektive aufzubauen, Einkommen zu erzielen und zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Familien und Gemeinden beizutragen.

Die Stärkung des Ausbildungszweigs Gastronomie bedeutet daher weit mehr als die Verbesserung der räumlichen Gegebenheiten: Sie ist eine Investition in die Fähigkeiten, Chancen und Zukunft unserer jungen Menschen.

3. Notwendigkeit der Erweiterung der Gastronomiewerkstätte

Die steigenden Schülerzahlen und die wachsende Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Gastronomieausbildung machten deutlich, dass ein größerer, geeigneter und funktionaler Raum für die praktischen Tätigkeiten erforderlich ist.

Die bisherige Werkstätte reichte nicht aus, um die etwa 70 Schülerinnen und Schüler der 4., 5. und 6. Sekundarschulklasse angemessen zu betreuen, die als wesentlichen Bestandteil ihrer Ausbildung regelmäßig praktische Arbeiten durchführen müssen.

Der Gastronomieunterricht benötigt Räumlichkeiten, in denen die Tätigkeiten organisiert und sicher ausgeführt werden können. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit den erforderlichen Geräten und Arbeitsmitteln arbeiten und unter geeigneten Bedingungen praktische Erfahrungen sammeln können.

Die mit Unterstützung des Vereins Brillos durchgeführte Erweiterung der Gastronomiewerkstätte ist daher ein besonders wichtiger Beitrag für unsere Bildungseinrichtung. Sie verbessert die Bedingungen, unter denen die technische Ausbildung stattfindet, und ermöglicht es uns, besser auf die Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler einzugehen.

4. Unterstützung durch den Verein Brillos

Die Bildungseinheit Santa Rosa spricht dem Verein Brillos ihren tief empfundenen Dank für die Unterstützung aus, durch die die Erweiterung der Gastronomiewerkstätte ermöglicht wurde.

Dieser Beitrag wirkt sich unmittelbar auf die Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler aus. Er stellt einen Raum mit besseren Bedingungen für die praktischen Tätigkeiten bereit und stärkt jene technischen Fähigkeiten, welche die jungen Menschen für ihren späteren Einstieg in das Berufsleben und für die Gründung eigener Unternehmen benötigen.

Die erhaltene Unterstützung zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Institutionen konkrete Veränderungen zum Nutzen der Bildung bewirken kann. In diesem Fall trägt die Hilfe des Vereins Brillos dazu bei, dass unsere Schülerinnen und Schüler praktisch lernen, ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und sich besser auf die Herausforderungen ihres späteren Berufslebens vorbereiten können.

5. Spende eines industriellen Backofens

Ein weiterer besonders bedeutender Beitrag des Vereins Brillos ist die Spende eines industriellen Backofens. Dieses Gerät wird die praktischen Ausbildungsaktivitäten im Fachbereich Gastronomie erheblich verbessern.

Durch den Einsatz dieses Geräts können die Lernerfahrungen der Schülerinnen und Schüler insbesondere im Bereich Bäckerei und Herstellung erweitert werden. Sie erhalten die Möglichkeit, sich mit Geräten vertraut zu machen, deren Eigenschaften jenen ähneln, denen sie später im Berufsleben begegnen können.

Der Backofen ermöglicht außerdem eine Weiterentwicklung hin zur Produktion und wirtschaftlichen Selbsterhaltung der Werkstätte. Die Schülerinnen und Schüler können im Rahmen ihrer Ausbildung selbst Produkte herstellen. Bei entsprechender Organisation durch die Institution kann dies schrittweise zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Tätigkeiten der Werkstätte beitragen.

Die Spende bedeutet daher nicht nur die Anschaffung eines weiteren Geräts, sondern stellt ein Instrument dar, das sowohl das praktische Lernen als auch die Entwicklung produktiver und unternehmerischer Initiativen fördern kann.

6. Auswirkungen der erhaltenen Unterstützung

Die Hilfe des Vereins Brillos hat Auswirkungen, die weit über die Infrastruktur und Ausstattung hinausgehen. Ihre Vorteile zeigen sich insbesondere in folgenden Bereichen:

  • Bessere Lernbedingungen für rund 80 Schülerinnen und Schüler des Ausbildungszweigs Gastronomie.
  • Stärkung der technischen und praktischen Ausbildung der Schülerinnen und Schüler der 4., 5. und 6. Sekundarschulklasse.
  • Entwicklung von Fähigkeiten, welche die Eingliederung der jungen Menschen in den Arbeitsmarkt erleichtern.
  • Förderung der Fähigkeiten zur Gründung eigener Unternehmen.
  • Stärkung der Ausbildung in den Bereichen Bäckerei und gastronomische Produktion.
  • Möglichkeit, Produktionsprozesse zu entwickeln, die zur wirtschaftlichen Selbsterhaltung der Werkstätte beitragen.
  • Schaffung besserer Chancen für Schülerinnen und Schüler aus den 17 ländlichen Gemeinden der Region.
  • Stärkung einer Bildung, die nicht nur auf die Vermittlung von Wissen, sondern auch auf die Entwicklung von Fähigkeiten für das Leben und die Arbeitswelt ausgerichtet ist.

Die Erweiterung und Ausstattung der Werkstätte stellt somit eine Investition dar, die sowohl gegenwärtig als auch zukünftig Wirkung entfaltet. Die von den Schülerinnen und Schülern erworbenen Fähigkeiten werden sie auch nach dem Verlassen der Bildungseinrichtung begleiten.

7. Schlussfolgerung

Die technische Ausbildung im Bereich Gastronomie stellt für die jungen Menschen der Bildungseinheit Santa Rosa eine bedeutende Bildungsmöglichkeit dar. Dies gilt insbesondere deshalb, weil sie schulische Bildung mit der Arbeitswelt, unternehmerischem Denken und den Bedürfnissen des lokalen Umfelds verbindet.

Die Ausbildung von ungefähr 70 Schülerinnen und Schülern der 4., 5. und 6. Sekundarschulklasse, die durch die Verteidigung ihres Abschlussprojekts den Titel Technikerin bzw. Techniker der mittleren Qualifikationsstufe im Bereich Gastronomie erwerben können, ist das Ergebnis großer institutioneller Anstrengungen. Ziel ist es, unseren Schülerinnen und Schülern sowie ihren Familien bessere Chancen zu eröffnen.

Für dieses Vorhaben war die Unterstützung durch den Verein Brillos von grundlegender Bedeutung. Die Erweiterung der Werkstätte und die Spende des industriellen Backofens stärken die Ausbildungsbedingungen und eröffnen neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Produktionsprozessen und die wirtschaftliche Selbsterhaltung.

Als Bildungseinheit Santa Rosa schätzen wir diese Unterstützung außerordentlich. Hinter jeder durchgeführten Verbesserung steht ein konkreter Beitrag zur Zukunft unserer jungen Menschen. Jeder erweiterte Raum und jedes neu angeschaffte Gerät wird zu einem Instrument, mit dessen Hilfe unsere Schülerinnen und Schüler lernen, produzieren, unternehmerisch tätig werden und neue Chancen für ihr eigenes Leben sowie für ihre Gemeinden schaffen können.

Wir sprechen dem Verein Brillos unseren aufrichtigen Dank dafür aus, dass er unserer Einrichtung Vertrauen entgegenbringt und zur Stärkung einer technischen Ausbildung beiträgt, die darauf abzielt, die Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler in reale Zukunftschancen zu verwandeln.

(Spanische Übersetzung)

1. ANTECEDENTES

La Unidad Educativa Santa Rosa se encuentra ubicada en la población de Yotala, a 18 kilómetros de la ciudad de Sucre, capital de Bolivia. La institución educativa cumple una importante labor formativa al brindar educación a estudiantes provenientes tanto de la población de Yotala como de las comunidades campesinas de sus alrededores.

Actualmente, la Unidad Educativa Santa Rosa cuenta con 273 estudiantes en los niveles Inicial y Primario y 333 estudiantes en el nivel Secundario. Es importante destacar que aproximadamente el 47 % de los estudiantes proviene de 17 comunidades campesinas cercanas a Yotala, lo que convierte a nuestra institución en un espacio educativo de gran importancia para las familias y comunidades de la región.

En este contexto, la educación secundaria no solamente busca garantizar una formación académica, sino también brindar a los estudiantes herramientas y capacidades que les permitan desenvolverse de manera autónoma, continuar estudios superiores y, especialmente, acceder a oportunidades de inserción laboral y generar sus propios emprendimientos.

2. IMPORTANCIA DE LA FORMACIÓN TÉCNICA EN GASTRONOMÍA

Dentro de la formación técnica que ofrece la Unidad Educativa Santa Rosa se encuentra la carrera de Gastronomía, una alternativa de formación que ha adquirido especial importancia por las oportunidades que ofrece a los jóvenes una vez concluida su etapa escolar.

Actualmente, aproximadamente 70 estudiantes de 4.º, 5.º y 6.º de Secundaria reciben formación en esta carrera técnica. Durante estos años, los estudiantes desarrollan conocimientos teóricos y, principalmente, competencias prácticas relacionadas con la preparación y elaboración de alimentos, panadería, manipulación e higiene de alimentos, organización del trabajo, atención y otros conocimientos vinculados al ámbito gastronómico.

La formación culmina con la defensa de un proyecto de grado, mediante el cual los estudiantes tienen la posibilidad de demostrar las competencias adquiridas durante su proceso formativo y optar por el título de Técnico Medio en Gastronomía.

Esta formación representa una oportunidad significativa para los jóvenes, ya que les permite contar con una especialidad técnica que puede abrirle las puertas al mercado laboral, tanto en establecimientos gastronómicos, panaderías, emprendimientos y otros espacios relacionados con el sector, como también brindarles las herramientas necesarias para iniciar y desarrollar sus propios emprendimientos.

Para muchos de nuestros estudiantes, especialmente aquellos que provienen de las comunidades campesinas, adquirir una formación técnica durante la etapa escolar constituye una posibilidad concreta de construir un proyecto de vida, generar ingresos y contribuir al desarrollo económico de sus familias y de su comunidad.

Por esta razón, fortalecer la carrera de Gastronomía significa mucho más que mejorar un espacio físico: significa invertir en las capacidades, oportunidades y futuro de nuestros jóvenes.

3. NECESIDAD DE AMPLIACIÓN DEL TALLER DE GASTRONOMÍA

El crecimiento de la matrícula y el número de estudiantes que participan en la carrera de Gastronomía evidenció la necesidad de contar con un espacio más amplio, adecuado y funcional para desarrollar las actividades prácticas.

El taller existente resultaba insuficiente para atender de manera adecuada a los aproximadamente 70 estudiantes de 4.º, 5.º y 6.º de Secundaria que requieren realizar permanentemente actividades prácticas como parte fundamental de su formación.

La enseñanza de la Gastronomía exige espacios que permitan desarrollar las actividades de manera organizada y segura, posibilitando que los estudiantes puedan trabajar con los equipos e instrumentos necesarios y adquirir experiencia práctica en condiciones adecuadas.

En este sentido, la ampliación del taller de Gastronomía, realizada gracias al apoyo de la Fundación Brillos, constituye una contribución de gran importancia para nuestra institución educativa, porque permite mejorar las condiciones en las que se desarrolla la formación técnica y responder de mejor manera a las necesidades de nuestros estudiantes.

4. APOYO RECIBIDO DE LA FUNDACIÓN BRILLOS

La Unidad Educativa Santa Rosa expresa su profundo agradecimiento a la Fundación Brillos por el apoyo brindado para hacer posible la ampliación del taller de Gastronomía.

Este aporte tiene un impacto directo en la formación de nuestros estudiantes, porque permite disponer de un espacio con mejores condiciones para desarrollar las actividades prácticas de la carrera y fortalecer las competencias técnicas que los jóvenes necesitan para su futura inserción laboral y para la generación de emprendimientos.

La colaboración recibida demuestra que el trabajo conjunto entre instituciones puede generar transformaciones concretas en beneficio de la educación. En este caso, el apoyo de la Fundación Brillos contribuye a que nuestros estudiantes puedan aprender haciendo, desarrollar sus capacidades y prepararse de mejor manera para afrontar los desafíos de su vida profesional.

5. DONACIÓN DE HORNO INDUSTRIAL PARA PANADERÍA

Otro aporte de especial relevancia realizado por la Fundación Brillos es la donación de un horno industrial para panadería, equipamiento que fortalecerá significativamente las actividades prácticas de la carrera de Gastronomía.

La incorporación de este equipo permitirá ampliar las experiencias de aprendizaje de los estudiantes, particularmente en el área de panadería y producción, brindándoles la posibilidad de familiarizarse con equipamiento de características similares a los que pueden encontrar posteriormente en el ámbito laboral.

Asimismo, este horno permitirá avanzar hacia una perspectiva de producción y auto sostenimiento del taller, generando productos que puedan ser elaborados por los propios estudiantes como parte de sus procesos formativos y, bajo una adecuada organización institucional, contribuir progresivamente al sostenimiento y fortalecimiento de las actividades del taller.

De esta manera, la donación no representa únicamente la incorporación de un equipo, sino una herramienta que puede favorecer tanto el aprendizaje práctico como el desarrollo de iniciativas productivas y emprendedoras.

6. IMPACTO DE LA AYUDA RECIBIDA

El apoyo de la Fundación Brillos genera un impacto que trasciende la infraestructura y el equipamiento. Sus beneficios se reflejan principalmente en:

  • Mejores condiciones de aprendizaje para aproximadamente 80 estudiantes que cursan la carrera de Gastronomía.
  • Fortalecimiento de la formación técnica y práctica de los estudiantes de 4.º, 5.º y 6.º de Secundaria.
  • Desarrollo de competencias que favorecen la inserción laboral de los jóvenes.
  • Promoción de capacidades para la creación de emprendimientos propios.
  • Fortalecimiento de la formación en panadería y producción gastronómica.
  • Posibilidad de desarrollar procesos productivos que contribuyan al auto sostenimiento del taller.
  • Generación de mayores oportunidades para estudiantes provenientes de las 17 comunidades campesinas de la región.
  • Fortalecimiento de una educación orientada no solamente al conocimiento, sino también al desarrollo de habilidades para la vida y el trabajo.

En consecuencia, la ampliación y el equipamiento del taller constituyen una inversión con impacto presente y futuro, porque las capacidades adquiridas por los estudiantes pueden acompañarlos más allá de su paso por la institución educativa.

7. CONCLUSIÓN

La carrera técnica de Gastronomía constituye una importante oportunidad de formación para los jóvenes de la Unidad Educativa Santa Rosa, particularmente por su capacidad de vincular la educación con el mundo laboral, el emprendimiento y las necesidades del contexto.

La formación de aproximadamente 70 estudiantes de 4.º, 5.º y 6.º de Secundaria, quienes tienen la posibilidad de obtener el título de Técnico Medio en Gastronomía mediante la defensa de su proyecto de grado, representa un esfuerzo institucional orientado a brindar mayores oportunidades para nuestros estudiantes y sus familias.

En este propósito, la ayuda de la Fundación Brillos ha sido fundamental. La ampliación del taller y la donación del horno industrial para panadería permiten fortalecer las condiciones de formación y abren nuevas posibilidades para desarrollar procesos de producción y auto sostenimiento.

Como Unidad Educativa Santa Rosa, valoramos profundamente este apoyo, porque detrás de cada mejora realizada existe una contribución concreta al futuro de nuestros jóvenes. Cada espacio ampliado y cada equipo incorporado se convierte en una herramienta para que nuestros estudiantes aprendan, produzcan, emprendan y construyan nuevas oportunidades para sus propias vidas y para sus comunidades.

Expresamos nuestro sincero agradecimiento a la Fundación Brillos por confiar en nuestra institución y contribuir al fortalecimiento de una educación técnica que busca transformar las capacidades de nuestros estudiantes en oportunidades reales para su futuro.

Atentamente,

Wasserstoffmolekül - Heidi

Ein Wasserstoffmolekül…
Lang ist`s her, dass ich mit meinem Sohn und seinem Freund,
beide 15 Jahre jung, in Bolivien war. Ein alter Freund, zufällig
wiedergetroffen, hatte mich auf die Spur gebracht. Er, der
schon 10 Jahre früher „mitgenommen“ worden war und
seither fast jedes Jahr dorthin zurückkehrt(e), um, wie er
sagt, ein paar Tröpfchen Not zu lindern. Not, die einem dort
aus jedem Winkel, an jeder Straßenecke, aus jeder
Gesichtsfalte der Menschen entgegenprallt.
Was er in den Jahren zwischen seinem ersten und unserem
Besuch dort auf die Beine gestellt hat: Unzähligen Kindern
und jungen Menschen den Schulbesuch ermöglicht durch
Stipendien. Aber nicht nur. Kindergärten, Schulen,
weiterführende Schulen, Ausbildungsstätten, Mensen,
Krankenhäuser, Altersheime… mit- und teilweise ganz
finanziert. Unermüdlich auf der Suche nach Spenden und
Spendern.
Das war in den ersten 10 Jahren, bis ich dort war und alles
miterleben durfte. Inzwischen sind wieder 16 Jahre
vergangen und die Zahl der Wohltaten, die Zahl der
eingegangenen und verwendeten Spenden, die Zahl der
leuchtenden Gesichter hat sich vervielfacht.
Tief beeindruckt und nie mehr losgelöst von den Bildern sind
wir Drei nach einem Monat wieder daheim angekommen.
Und tragen seither den Wunsch in uns: Wenns schon für
einen Tropfen nicht reicht, dann wenigstens für ein
Wasserstoffmolekül.

Bildungszentrum für Mädchen “Genoveva Hernandez”

(Deutsche Übersetzung)

1. Vorgeschichte und institutioneller Kontext

Das Internat „Genoveva Hernández" befindet sich in Yotala, 18 Kilometer von der Stadt Sucre, der Hauptstadt Boliviens, entfernt. Seine Tätigkeit ist Teil des sozialen und pädagogischen Auftrags, den das Instituto Secular Cruzada Evangélica, eine katholische Einrichtung von gottgeweihten Laiinnen, seit 1960 in diesem Ort wahrnimmt.

Seit ihrer Ankunft in Yotala haben die Mitglieder der Cruzada Evangélica ihr Leben in den Dienst der Bevölkerung gestellt, insbesondere von Mädchen, jungen Frauen und Familien, die Begleitung und Unterstützung benötigen. Im Laufe der Jahre fand diese Präsenz ihren Ausdruck in verschiedenen Bildungs-, Sozial- und Pastoralmaßnahmen. Ziel war es, auf die konkreten Bedürfnisse der Bevölkerung zu reagieren und zur ganzheitlichen Bildung der neuen Generationen beizutragen.

In diesem Rahmen entstand und entwickelte das Internat „Genoveva Hernández" seinen Auftrag: Es antwortet auf die Notwendigkeit, Mädchen und jungen Frauen Schutz, Aufnahme und Bildungschancen zu bieten, wenn ihnen aus unterschiedlichen Gründen die Voraussetzungen fehlen, ihre Ausbildung fortzusetzen oder in einem stabilen und sicheren familiären Umfeld zu leben.

Derzeit betreut das Internat im laufenden Jahr 52 Mädchen und junge Frauen. Es bietet ihnen einen Ort der Aufnahme, Begleitung und Bildung, der sowohl ihr persönliches Wohlergehen als auch die Fortsetzung ihrer Ausbildung fördern soll.

2. Formen der Betreuung

Das Internat „Genoveva Hernández" arbeitet mit zwei Betreuungsformen, die unterschiedlichen Lebenslagen und Bedürfnissen Rechnung tragen.

a) Schutzeinrichtung

Die erste Form ist eine Schutzeinrichtung für Mädchen in besonders schwierigen familiären Situationen, etwa bei Verlassenwerden, Zerfall der Familie oder anderen Umständen, die einen Verbleib in der eigenen Familie verhindern. In diesen Fällen bemüht sich das Internat um ein stabiles und sicheres Umfeld, in dem die Mädchen Schutz, Betreuung und Begleitung erhalten und zugleich ihren Bildungsweg fortsetzen können.

b) Internat für Schülerinnen aus ländlichen Gebieten

Die zweite Form ist das Internat, das vor allem Mädchen und jungen Frauen aus ländlichen Gemeinden der Departamentos Chuquisaca und Potosí offensteht, die in ihren Heimatorten keine Möglichkeit haben, eine weiterführende Schule zu besuchen.

In vielen ländlichen Gemeinden gibt es keine Sekundarstufe. Daher müssen die Schülerinnen für die Fortsetzung ihrer Ausbildung in andere Orte übersiedeln. Große Entfernungen, wirtschaftliche Schwierigkeiten und familiäre Umstände führen dazu, dass dieser Umzug nicht immer möglich ist.

Das Internat „Genoveva Hernández" ermöglicht diesen jungen Frauen, während ihrer Schulzeit an einem sicheren Ort zu leben, und erleichtert so den Zugang zur Sekundarbildung und ihren dauerhaften Verbleib im Bildungssystem.

3. Eine Zielgruppe, die Schutz und Chancen benötigt

Die Mädchen und jungen Frauen, die ins Internat kommen, stammen aus unterschiedlichen und teilweise besonders schwierigen familiären Verhältnissen.

Einige kommen aus zerrütteten Familien; bei anderen müssen die Eltern ihre Heimat verlassen, um Arbeit zu suchen, sodass ihre Töchter nur eingeschränkte familiäre Begleitung erfahren. Manche Mädchen haben zudem in ihrem eigenen familiären Umfeld Gewalt und Verletzungen ihrer Rechte erlebt.

Diese Realität verleiht dem Auftrag des Internats eine zutiefst menschliche Dimension. Es geht nicht bloß darum, Schülerinnen aus abgelegenen Gemeinden Unterkunft zu geben. Es geht darum, einen Ort anzubieten, an dem sie sich sicher, aufgenommen, gehört und wertgeschätzt fühlen können, während sie ihre Ausbildung fortsetzen.

Deshalb möchte das Internat für sie zu einem zweiten Zuhause werden, in dem sie Bedingungen vorfinden, die ihre ganzheitliche Entwicklung fördern und ihnen helfen, das Vertrauen in sich selbst und in ihre Zukunft zurückzugewinnen.

4. Bedeutung der Bildung für Mädchen und junge Frauen

Für viele Schülerinnen bedeutet der Aufenthalt im Internat die konkrete Möglichkeit, ihre Sekundarschulbildung fortzusetzen und auf bessere Zukunftschancen hinzuarbeiten.

Bildung ist ein grundlegendes Werkzeug, um Kreisläufe von Armut, Abhängigkeit und Ausgrenzung zu durchbrechen. Sie vermittelt Wissen, Fähigkeiten und Werte; zugleich hilft sie jungen Frauen, ihre eigenen Potenziale zu entdecken und einen Lebensentwurf zu entwickeln.

Die Begleitung im Internat soll daher nicht nur sicherstellen, dass die Schülerinnen im Bildungssystem bleiben. Sie sollen ihre Fähigkeiten in einem Umfeld entfalten können, das Lernen, persönliche Entwicklung und Selbstständigkeit fördert.

5. Notwendigkeit, die Räumlichkeiten zu erweitern und zu verbessern

Der wachsende Betreuungsbedarf und die Lebensbedingungen der Schülerinnen machten deutlich, dass die Infrastruktur des Internats verbessert werden musste.

Die Mädchen und jungen Frauen verbringen einen wesentlichen Teil ihrer Zeit in diesen Räumen. Angemessene Räumlichkeiten sind daher grundlegend, um menschenwürdige Bedingungen für Unterkunft, Zusammenleben und Lernen zu gewährleisten.

Insbesondere wurde ein Lernraum benötigt, in dem die Schülerinnen in einer ruhigen und geeigneten Umgebung ihre Aufgaben erledigen, sich auf Prüfungen vorbereiten, Arbeiten ausführen und ihre Lerngewohnheiten festigen können.

Die Erweiterung des Internats und die Einrichtung des Lernraums entsprachen somit einem realen und konkreten Bedarf der derzeit betreuten Mädchen.

6. Unterstützung durch den Verein Brillos

Vor diesem Hintergrund stellt die Unterstützung durch den Verein Brillos einen äußerst wichtigen Beitrag für das Internat „Genoveva Hernández" dar.

Die erhaltene Hilfe ermöglichte Fortschritte bei der Erweiterung der Infrastruktur und der Einrichtung eines Lernraums. Dadurch wurden die Räume, in denen die Mädchen und jungen Frauen ihren Alltag und ihre schulischen Aktivitäten verbringen, wesentlich verbessert.

Diese Zusammenarbeit hat einen besonderen Wert, weil sie den Schülerinnen ermöglicht, in würdigeren, sichereren und angemesseneren Räumen zu leben und zu lernen.

Gerade der Lernraum ist ein grundlegendes Instrument zur Förderung des Lernens. Ein eigens für schulische Tätigkeiten vorgesehener Raum schafft bessere Voraussetzungen für Konzentration, Aufgabenerledigung und Prüfungsvorbereitung und trägt damit zu besseren schulischen Leistungen und Ergebnissen bei.

7. Wirkung der erhaltenen Unterstützung

Die Unterstützung des Vereins Brillos kommt den 52 Mädchen und jungen Frauen, die im laufenden Jahr betreut werden, unmittelbar zugute. Zugleich profitieren davon auch künftige Generationen, die im Internat aufgenommen werden.

Die wichtigsten erreichten Verbesserungen sind:

  • Verbesserung der Infrastruktur und Wohnqualität.
  • Würdigere und geeignetere Räumlichkeiten für die Schülerinnen.
  • Einrichtung eines Lernraums zur Stärkung der schulischen Tätigkeiten.
  • Bessere Bedingungen für die Entwicklung guter Lerngewohnheiten.
  • Förderung von Konzentration und Lernen.
  • Beitrag zur Verbesserung der schulischen Leistungen.
  • Stärkung eines Umfelds von Sicherheit, Wohlbefinden und Zusammenleben.
  • Unterstützung des Verbleibs von Mädchen und jungen Frauen aus ländlichen Gemeinden im Bildungssystem.
  • Stärkung des Schutz-, Aufnahme- und ganzheitlichen Bildungsauftrags des Internats.

Die tatsächliche Wirkung dieser Hilfe geht jedoch über die Infrastruktur hinaus. Jeder verbesserte Raum bietet einem Mädchen die Chance, unter besseren Bedingungen zu lernen, sich sicher zu fühlen und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

8. Schlussfolgerung und Dank

Das Internat „Genoveva Hernández", getragen und begleitet vom Instituto Secular Cruzada Evangélica, setzt in Yotala einen Auftrag fort, der mit der Ankunft der ersten gottgeweihten Frauen im Jahr 1960 vor mehr als sechs Jahrzehnten begann.

Heute finden die 52 im Internat aufgenommenen Mädchen und jungen Frauen einen Ort, der ihnen Sicherheit, Begleitung und die Möglichkeit bieten möchte, ihre Ausbildung fortzusetzen. Für viele von ihnen bedeutet diese Chance Zugang zu einer Sekundarschulbildung, die in ihren Heimatgemeinden nicht möglich wäre.

Auf diesem Weg war die Unterstützung des Vereins Brillos eine konkrete und bedeutsame Hilfe. Die Erweiterung des Internats und die Einrichtung des Lernraums ermöglichen es heute, den Schülerinnen bessere Lebens- und Lernbedingungen zu bieten.

Daher sprechen wir dem Verein Brillos unseren tief empfundenen Dank für seine Sensibilität und sein Engagement für dieses Werk aus. Besonders danken wir Herrn Zitta für seine Verbundenheit, Großzügigkeit und Bereitschaft, diesen Auftrag zu unterstützen.

Ihre Zusammenarbeit beschränkt sich nicht auf ein Infrastrukturprojekt. Sie wird zu einem Ort der Würde, des Schutzes und der Chancen für Mädchen und junge Frauen, die neue Wege für ihre Zukunft finden müssen.

Wir sind überzeugt: Wenn sich Menschen für Bildung und für jene zusammenschließen, die sie am dringendsten benötigen, werden Mittel zu Chancen – und Chancen können Leben verändern.

Im Namen der Mädchen und jungen Frauen des Internats „Genoveva Hernández", der Mitglieder des Instituto Secular Cruzada Evangélica und aller, die diesen Auftrag in Yotala begleiten, bringen wir unsere aufrichtige Anerkennung und Dankbarkeit für das in dieses Werk gesetzte Vertrauen zum Ausdruck.

Vielen Dank, dass Sie uns helfen, weiterhin Räume zu schaffen, in denen unsere Mädchen wachsen, lernen und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können.

Hochachtungsvoll

(Spanische Übersetzung)

1. ANTECEDENTES Y CONTEXTO INSTITUCIONAL

El Internado "Genoveva Hernández" se encuentra ubicado en la población de Yotala, a 18 kilómetros de la ciudad de Sucre, capital de Bolivia. Su labor forma parte de la misión social y educativa que el Instituto Secular Cruzada Evangélica, institución católica integrada por laicas consagradas, desarrolla en esta población desde el año 1960.

Desde su llegada a Yotala, las consagradas de la Cruzada Evangélica han dedicado su vida al servicio de la población, especialmente de niñas, jóvenes y familias que requieren acompañamiento y apoyo. A lo largo de estos años, esta presencia se ha traducido en diferentes acciones educativas, sociales y pastorales, buscando responder a las necesidades concretas de la población y contribuir a la formación integral de las nuevas generaciones.

En este marco, el Internado "Genoveva Hernández" nace y desarrolla su misión como una respuesta a la necesidad de brindar protección, acogida y oportunidades educativas a niñas y jóvenes que, por diferentes circunstancias, no cuentan con las condiciones necesarias para continuar sus estudios o vivir en un entorno familiar estable y seguro.

Actualmente, el Internado atiende a 52 niñas y señoritas durante la presente gestión, ofreciendo un espacio de acogida, acompañamiento y formación que busca favorecer tanto su bienestar personal como su continuidad educativa.

2. MODALIDADES DE ATENCIÓN

El Internado "Genoveva Hernández" desarrolla su labor bajo dos modalidades de atención, respondiendo a diferentes realidades y necesidades.

a) Centro de acogida

La primera modalidad corresponde al Centro de Acogida, destinado a niñas que atraviesan situaciones familiares especialmente difíciles, como abandono, desintegración familiar u otras circunstancias que les impiden permanecer en el seno de su familia.

En estos casos, el internado procura ofrecer un ambiente estable y seguro donde las niñas puedan recibir protección, cuidado y acompañamiento, además de continuar con su proceso educativo.

b) Internado para estudiantes provenientes del área rural

La segunda modalidad corresponde al Internado, destinado principalmente a niñas y señoritas provenientes de comunidades rurales de las provincias de Chuquisaca y Potosí, que no tienen la posibilidad de continuar sus estudios secundarios en sus lugares de origen.

En muchas comunidades rurales no existe el nivel secundario, lo que obliga a las estudiantes a trasladarse a otras poblaciones para poder continuar su formación. Las grandes distancias, las dificultades económicas y las condiciones familiares hacen que este traslado no siempre sea posible.

El Internado "Genoveva Hernández" permite que estas jóvenes puedan permanecer en un lugar seguro durante su etapa escolar, facilitando su acceso y permanencia en la educación secundaria.

3. UNA POBLACIÓN QUE REQUIERE PROTECCIÓN Y OPORTUNIDADES

Las niñas y jóvenes que llegan al Internado provienen de realidades familiares diversas y, en algunos casos, particularmente complejas.

Algunas pertenecen a familias disgregadas; otras tienen padres que deben ausentarse de sus hogares para buscar fuentes de trabajo, quedando sus hijas con un acompañamiento familiar limitado. También existen niñas que han vivido situaciones de violencia y vulneración de derechos dentro de su propio entorno familiar.

Esta realidad hace que la misión del Internado tenga una dimensión profundamente humana. No se trata únicamente de proporcionar alojamiento a estudiantes que vienen de comunidades alejadas. Se trata de ofrecer un espacio donde puedan sentirse seguras, acogidas, escuchadas y valoradas, mientras continúan con su formación.

Por ello, el Internado busca convertirse para ellas en un segundo hogar, donde puedan encontrar condiciones que favorezcan su desarrollo integral y les permitan recuperar la confianza en sí mismas y en su futuro.

4. IMPORTANCIA DE LA EDUCACIÓN PARA LAS NIÑAS Y JÓVENES

Para muchas de las estudiantes, permanecer en el Internado significa tener la posibilidad concreta de continuar sus estudios secundarios y aspirar a mejores oportunidades en el futuro.

La educación constituye una herramienta fundamental para romper ciclos de pobreza, dependencia y exclusión. Permite desarrollar conocimientos, capacidades y valores, pero también ayuda a que las jóvenes descubran sus propias potencialidades y puedan construir un proyecto de vida.

En este sentido, el acompañamiento que brinda el Internado busca que las estudiantes no solamente permanezcan en el sistema educativo, sino que puedan desarrollar sus capacidades en un ambiente que favorezca su aprendizaje, su crecimiento personal y su autonomía.

5. NECESIDAD DE AMPLIAR Y MEJORAR LOS ESPACIOS

El crecimiento de las necesidades de atención y las condiciones de vida de las estudiantes hicieron evidente la necesidad de mejorar la infraestructura del Internado.

Las niñas y jóvenes permanecen una parte importante de su tiempo en estos espacios, por lo que contar con ambientes adecuados resulta fundamental para garantizar condiciones dignas de alojamiento, convivencia y estudio.

En particular, se identificó la necesidad de contar con un salón de estudio, donde las estudiantes pudieran realizar sus tareas, preparar sus evaluaciones, desarrollar trabajos y fortalecer sus hábitos de estudio en un ambiente tranquilo y apropiado.

Por esta razón, la ampliación del Internado y la habilitación del salón de estudio respondieron a una necesidad real y concreta de las niñas que actualmente son atendidas.

6. APOYO DE LA ASOCIACIÓN BRILLOS

En este contexto, el apoyo brindado por la Asociación Brillos ha significado una contribución de gran importancia para el Internado "Genoveva Hernández".

La ayuda recibida permitió avanzar en la ampliación de la infraestructura y la implementación de un salón de estudio, mejorando significativamente las condiciones de los espacios donde las niñas y jóvenes desarrollan su vida cotidiana y sus actividades académicas.

Esta colaboración tiene un valor especial porque permite que las estudiantes puedan vivir y estudiar en ambientes más dignos, seguros y adecuados.

El salón de estudio, en particular, constituye una herramienta fundamental para favorecer el aprendizaje. Contar con un espacio destinado específicamente a las actividades académicas permite generar mejores condiciones para la concentración, la realización de tareas y la preparación de evaluaciones, contribuyendo de esta manera a mejorar su desempeño y sus resultados educativos.

7. IMPACTO DEL APOYO RECIBIDO

El apoyo de la Asociación Brillos beneficia directamente a las 52 niñas y señoritas atendidas durante la presente gestión y contribuirá también a las futuras generaciones que serán acogidas por el Internado.

Los principales beneficios alcanzados son:

  • Mejora de las condiciones de infraestructura y habitabilidad.
  • Disponibilidad de espacios más dignos y adecuados para las estudiantes.
  • Implementación de un salón de estudio destinado al fortalecimiento de sus actividades académicas.
  • Mejores condiciones para desarrollar hábitos de estudio.
  • Favorecimiento de la concentración y el aprendizaje.
  • Contribución al mejoramiento del rendimiento académico.
  • Fortalecimiento de un ambiente de seguridad, bienestar y convivencia.
  • Apoyo a la permanencia de niñas y jóvenes provenientes de comunidades rurales en el sistema educativo.
  • Fortalecimiento de la misión de protección, acogida y formación integral que desarrolla el Internado.

El verdadero impacto de esta ayuda, sin embargo, va más allá de la infraestructura. Cada espacio mejorado representa una oportunidad para que una niña pueda estudiar en mejores condiciones, sentirse segura y mirar su futuro con esperanza.

8. CONCLUSIÓN Y AGRADECIMIENTO

El Internado "Genoveva Hernández", sostenido y acompañado por el Instituto Secular Cruzada Evangélica, continúa desarrollando en Yotala una misión que comenzó hace más de seis décadas, con la llegada de las primeras consagradas en el año 1960.

Actualmente, las 52 niñas y señoritas acogidas en el Internado encuentran un espacio que busca ofrecerles seguridad, acompañamiento y la posibilidad de continuar sus estudios. Para muchas de ellas, esta oportunidad significa poder acceder a una educación secundaria que no sería posible en sus comunidades de origen.

En este camino, el apoyo de la Asociación Brillos ha sido una ayuda concreta y significativa. La ampliación del Internado y la implementación del salón de estudio permiten hoy ofrecer mejores condiciones de vida y aprendizaje a las estudiantes.

Por ello, expresamos nuestro profundo agradecimiento a la Asociación Brillos por su sensibilidad y compromiso con esta obra. De manera especial, hacemos extensivo nuestro agradecimiento al Sr. Zitta, por su cercanía, generosidad y disposición para apoyar esta misión.

Su colaboración no se limita a una obra de infraestructura. Se convierte en un espacio de dignidad, protección y oportunidades para niñas y jóvenes que necesitan encontrar caminos nuevos para su futuro.

Estamos convencidos de que cuando se unen voluntades en favor de la educación y de quienes más lo necesitan, los recursos se transforman en oportunidades y las oportunidades pueden transformar vidas.

A nombre de las niñas y señoritas del Internado "Genoveva Hernández", de las consagradas del Instituto Secular Cruzada Evangélica y de quienes acompañamos esta misión en Yotala, expresamos nuestro más sincero reconocimiento y gratitud por la confianza depositada en esta obra.

Muchas gracias por ayudarnos a seguir construyendo espacios donde nuestras niñas puedan crecer, estudiar y mirar el futuro con esperanza.

Atentamente,

Benefizkonzert, Stadtsaal Kufstein, 13.12.2023

Wir freuen uns, Sie beim Benefizkonzert am 13.12.2023 im Stadtsaal Kufstein begrüßen zu dürfen! Alle Einnahmen des Konzertes fließen den Projekten des Vereins Brillos zu.

 

Hier geht's zum Download des Konzertflyers

 

Flyer Seite 1

 

Flyer Seite 2

Reisebericht Bolivien September/Oktober 2023

Den aktuellen Reisebericht von September/Oktober 2023 finden Sie in der Rubrik "Reiseberichte".

Update aus Santa Cruz 03/2023

05.03.2023

Nicht nur aus Yotala gibt es Neuigkeiten, auch in Santa Cruz ist in den letzten Monaten viel passiert. Nachdem in den Ferien einige Verbesserungsarbeiten am colegio (Gymnasium) durchgeführt wurden...

 

... hat das neue Schuljahr mit so vielen SchülerInnen gestartet wie nie zuvor. Beinahe hätte die Größe des Patios nicht mehr ausgereicht:

 

Den ErstklässlerInnen gefällt's beim Schreiben...

 

... aber auch beim Malen:

 

Die Kinder der bedürftigsten Familien konnten mit Schulmaterialien unterstützt werden:

 

Auch die Gastronomieschule in Santa Cruz hat das Schuljahr erfolgreich begonnen. Wir sind gespannt, welche neuen kulinarischen Feinheiten im kommenden Jahr gezaubert werden..

 

Die Behindertenschule wurde aufgrund der hohen Nachfrage ausgelagert und erweitert und bietet am neuen Standort Platz zur Entfaltung und Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Die letzten Arbeiten sind beinahe abgeschlossen, der Betrieb hat schon begonnen.

 

Auch der extra für die SchülerInnen eingerichtete Bus erfreut sich großen Andrangs und platzt aus allen Nähten. Ohne diesen wäre es dem Großteil der Familien nicht möglich, die Kinder und Jugendlichen zur Schule zu schicken, weil die öffentlichen Verkehrsmittel zu teuer bzw. eine alleinige Fahrt der Behinderten mit diesen nicht zumutbar wäre.

 

Die ganze Gruppe der StipendiatInnen schickt liebe Grüße aus Bolivien und bedankt sich für Ihre treue Unterstützung!

Update aus Yotala 03/2023

02.03.2023

Nach längerer Zeit gibt es wieder einmal ein Update aus Yotala. Neben dem spendenfinanzierten Erweiterungsbau des Gymnasiums, der vor einigen Jahren erfolgreich fertiggestellt wurde, konnten in der Zwischenzeit eine Gastronomieschule und eine Näherei für den hauswirtschaftlichen Zweig eingeweiht werden.

NähereiNäherei

 

Die Gastronomieschule haben wir bereits während unseres letzten Besuchs besichtigt und gemeinsam mit den Jugendlichen Pizza gebacken (s. Reisebericht 2021). Im Sommer 2022 nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Messe teil und konnten die Schule in Yotala erfolgreich repräsentieren.

Die Jugendlichen der Gastronomieschule bei Ihrem Stand auf der MesseDer Messestand mit selbstgemachten Köstlichkeiten aus Yotala

 

Die "becas escolares" (Individualstipendien) für die bedürftigsten Kinder und deren Familien sind auf großes positives Feedback gestoßen. Mittlerweile ermöglicht die beca 35 Schülerinnen und Schülern den Schulbesuch und stattet sie mit nötigen Schulmaterialien aus. Die Investitionssumme ist nicht gering, jedoch wäre der Schulbesuch bei vielen ohne die Unterstützung nicht möglich. Zu Weihnachten wurden die Familien der beca mit einem Paket an Grundnahrungsmitteln ausgestattet.

Ein Teil der becadores und deren Familien mit den Weihnachtsgeschenken

 

Im Herbst 2022 konnten wir erfreulicherweise die Finanzierung des Baus eines Kindergartens, für den es hohen Bedarf in der Gegend gibt, zusagen. Trotz pandemiebedingter Rohstoffknappheit und Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung wurden die Arbeiten noch letztes Jahr im Herbst begonnen und stehen kurz vor dem Abschluss. Hier einige Eindrücke des Baufortschritts von Februar 2023:

 

Dank Ihrer Unterstützung haben wir in den letzten Jahren in Yotala vieles vorangebracht und das Leben vieler Familien ein Stück weit verbessert. Vielen Kindern wurde der Schulbesuch ermöglicht, wovon sie und ihre Familien in Zukunft stark profitieren werden. Durch den Bau des Kindergartens wird die Schwelle für den Zugang zu einem fundierten Bildungsweg weiter herabgesetzt. Den Eintritt ins Schulsystem so leicht und unkompliziert wie möglich zu gestalten ist wohl die nachhaltigste Form der Unterstützung auf dem Weg der Heranwachsenden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, die all das möglich macht!

 

Wie auch Sie mit einer Spende zu den Projekten beitragen können, finden sie hier.

Reisebericht Bolivien Dezember 2021

Den aktuellen Reisebericht von November/Dezember 2021 finden Sie in der Rubrik "Reiseberichte".

 

 

Aktueller Bericht aus Yotala 07/2021

COMPLEJO EDUCATIVO SANTA ROSA

YOTALA – BOLIVIA

 

A 15 km de la ciudad de Sucre, en la población de Yotala, se encuentra la obra social “Santa Rosa” dirigida por el Instituto Secular Católico “Cruzada Evangélica” que desde el año 1960 lleva adelante una obra de promoción humana y evangelización.

Hasta aquí llegaron  desde tierras lejanas dos “embajadores” de esperanza, amor y solidaridad, que querían compartir la generosidad de su gente desde Austria, ayudando a construir los sueños de cientos de niños, jóvenes y familias necesitadas. Desde el año 2014 la Fundación Brillos y todos los corazones generosos que la conforman y apoyan, forman parte de nuestra historia, de nuestras vidas y de la familia Santa Rosa en Yotala.

Nos ayudaron a hacer realidad un sueño de muchos años: el colegio Santa Rosa donde se forman cientos de jóvenes que son la promesa de días mejores para su pueblo y para su país. ¡Gracias Brillos!

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BILDUNGSEINRICHTUNG SANTA ROSA

YOTALA - BOLIVIEN

15 km von der Stadt Sucre entfernt, in der Ortschaft Yotala, befindet sich die Sozialeinrichtung “Santa Rosa”. Die Einrichtung wird vom katholischen Säkularinstitut “Cruzada Evangélica” geleitet, das seit 1960 humanitäre und missionierende Arbeit leistet.

Aus fernen Landen sind zwei “Botschafter” der Hoffnung, Liebe und Solidarität bis hierher gekommen, um die Großzügigkeit der Österreicherinnen und Österreicher mit uns zu teilen. Sie alle helfen, die Träume von hunderten Kindern, Jugendlichen und Familien aufzubauen. Seit 2014 sind der Verein Brillos und alle großzügigen, großherzigen Menschen, die den Verein unterstützen, Teil unserer Geschichte, unseres Lebens und der Familie Santa Rosa in Yotala.

Sie haben uns geholfen, einen lang gehegten Traum Wirklichkeit werden zu lassen: Das colegio (Gymnasium) Santa Rosa, in dem hunderte Jugendliche ausgebildet werden, die die Hoffnung für eine bessere Zukunft für ihr Dorf und ihr Land verkörpern. Danke Brillos!

 

 

Educación en Tiempos de pandemia en Yotala

Al igual que en todas partes del mundo la pandemia nos ha obligado a asumir otras formas y estrategias de formación en las escuelas, ya no desde las aulas sino una educación a distancia y virtual, formas de enseñanza que han desvelado las enormes diferencias y desigualdad en la población al no contar con dispositivos móviles y conexión de internet en el 90% de los hogares en la población. El colegio tuvo que facilitar los dispositivos tecnológicos con los que cuentan para que algunos niños puedan acceder a clases virtuales.  Por otro lado la Fundación Brillos benefició a 14 familias con tabletas digitales para que los niños y jóvenes pudieran acceder a sus clases desde sus hogares. La mayoría de las familias no cuentan con celulares inteligentes, o en su caso tienen 1 dispositivo móvil para 4, 5 ó 6 hermanos en edad escolar.  Gracias a este apoyo se impedido que más niños y jóvenes abandonen la escuela, cifra que ya es alta en la población; pues muchos de ellos ante la pérdida de trabajo de sus padres han tenido que dejar de estudiar para salir a otros lugares en busca de trabajo.

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Bildung in Zeiten der Pandemie in Yotala

Gleich wie in allen Teilen der Erde hat uns die Pandemie gezwungen, alternative Maßnahmen und Strategien der Ausbildung in Schulen zu ergreifen. Nicht mehr in Klassenzimmern, sondern im Distanzunterricht muss gelehrt werden, wodurch die enormen Unterschiede und Ungleichheiten in den Bevölkerungsschichten zum Vorschein getreten sind. 90% der Haushalte haben keine Mobilgeräte oder Internetzugang. Das Gymnasium musste alle vorhandenen technischen Geräte zur Verfügung stellen, damit manche an den virtuellen Schulstunden teilnehmen konnten. Der Verein Brillos hat 14 Familien mit digitalen Tablets unterstützt, damit die Kinder und Jugendlichen von zu Hause aus auf ihren online Unterricht zugreifen können. Die meisten Familien haben kein Smartphone oder in ihrem Fall 1 Mobilgerät für 4, 5 oder 6 Geschwister im schulpflichtigen Alter. Dank dieser Unterstützung konnte einem Schulabbruch von mehreren Kindern und Jugendlichen, wie es in der [bolivianischen] Bevölkerung häufig vorkommt, vorgebeugt werden. Viele dieser Kinder und Jugendlichen mussten nach dem Verlust des Arbeitsplatzes ihrer Eltern selbst ihre Schulbildung abbrechen, um sich auf die Suche nach Arbeit zu begeben.

 

 

Realidad Socioeconómica de las familias de Yotala

Las familias de la población de Yotala se dedican principalmente a la producción lechera, agrícola y venta de pan y empanadas, rubros de la economía que se han visto muy afectados por las restricciones de la emergencia sanitaria como consecuencia de la pandemia COVID-19. Actualmente se han levantado algunas restricciones pero las pérdidas económicas de las familias son difíciles de recuperar. Algunas familias se han visto obligadas a viajar a otras ciudades o países vecinos en busca de trabajo. Junto al apoyo de la Fundación Brillos a 23 familias con becas escolares se ha podido apoyar en estos momentos difíciles con alimentos y otros insumos necesarios para estas familias. Las familias están muy agradecidas por la ayuda que reciben ya que gracias a ello pueden alimentar  a sus hijos. Lo jóvenes que están en la beca también son ayudados con la compra de megas para sus clases virtuales.

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Sozioöknomische Lage der Familien in Yotala

Die Familien der Ortschaft Yotala sind hauptsächlich in der Milch- und Landwirtschaftsproduktion sowie dem Verkauf von Brot und Empanadas (Teigtaschen) tätig; Wirtschaftsgüter, die von den Einschränkungen des Gesundheitsnotstands infolge der COVID-19-Pandemie stark betroffen sind. Derzeit wurden einige Beschränkungen aufgehoben, aber die wirtschaftlichen Verluste der Familien sind schwer wieder gutzumachen. Einige Familien mussten sich auf der Suche nach Arbeit in andere Städte oder gar Nachbarländer begeben. Durch die Unterstützung des Vereins Brillos im Rahmen der “becas” (Stipendien) konnte diesen Familien in diesen schwierigen Zeiten mit Nahrungsmitteln und anderen notwendigen Hilfsgütern geholfen werden. Die Familien sind sehr dankbar für die Hilfe, die sie erhalten, da sie dadurch ihre Kinder ernähren können. Außerdem werden die Kinder und Jugendlichen auch beim Kauf von Datenvolumen für ihren virtuellen Unterricht unterstützt.

 

 

Formación Técnica de los Estudiantes

Como una forma de seguir cualificando la formación de nuestros jóvenes para que cuenten con herramientas útiles que les abran oportunidades en su vida, se continúa la formación técnica en dos especialidades:  Gastronomía y Sistemas informáticos. El taller de Gastronomía fue construido por la Fundación Brillos.

 

¡Gracias Brillos por ayudarnos a crecer!

 

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Technische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler

Um die Ausbildung unserer jungen Leute weiter zu fördern und Ihnen nützliches Handwerk zu vermitteln, das ihnen im künftigen Leben neue Möglichkeiten schaffen soll, wird die technische Ausbildung in zwei Fachgebieten fortgesetzt: Gastronomie und Informatik. Die Gastronomiewerkstatt wurde vom Verein Brillos erbaut.

 

Danke Brillos, dass ihr uns dabei helft, weiter zu wachsen!

 

Bericht von Sr. Rosa Maria aus Bolivien

Santa Cruz, 10 de diciembre del 2020

Querido Dr. Bernardo:

Agradecidos con Ud.  Por todo el apoyo incondicional brindado a nuestro servicio misionero en Santa Cruz – Bolivia.

Un sueño que se hará realidad muy pronto es nuestra Escuela especial “Santa Catalina”, obra de caridad y de amor porque albergará a niños con capacidades diferentes, que nuestra sociedad boliviana aun no los reconoce, no los atiende y muchas veces los ignora, porque no se cuenta con un sistema educativo especializado para ellos;  en los últimos 5 años se reclamó al ministerio de Educación que todos estos niños sean incluidos en las escuelas regulares y se vayan creando centros especializados para ser atendidos con todos sus derechos y deberes, aun falta mucho en Bolivia cubrir este espacio, por ello nosotras como misioneras nos hemos atrevido a dar este paso con educación especial y fundar un centro para niños con discapacidad.

La fundación “Brillos de Austria” viene cooperando con nosotras en varios proyectos educativos y el proyecto estrella será este, porque está cubriendo todo el costo de la construcción de 7 aulas para niños con deficiencia intelectual como síndrome Down, autismo, y deficiencia intelectual física múltiple, esa especialidad se atenderá en nuestra escuela. Tenemos la construcción, pero ahora nos falta el equipamiento de mobiliario, material de trabajo diario según la necesidad; equipar el gabinete de diagnóstico y la sala de terapia. Es un proyecto hermoso pero muy costoso en su funcionamiento porque aún no contamos con el apoyo del estado, por ello acudimos a ustedes para seguir haciendo el bien a estos miembros de nuestra sociedad que no son contados dentro de ellos y viven como animalitos en sus casas o como personas enfermas que no sirven para nada, y nosotras queremos demostrar que son personas normales, solo con capacidades diferentes. Para su complemento en su formación básica y enseñanza de oficio, vamos ofrecer el aprendizaje técnico aptos para ellos y puedan ser insertados en el ámbito laboral. Estamos creando talleres de: panadería, belleza y servicio social de mucamas, taller de tarjetería y papelería.

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Santa Cruz, 10. Dezember 2020

Lieber Dr. Bernardo,

Wir sind dankbar für Ihre uneingeschränkte Hilfe für unsere Missionsarbeit in Santa Cruz, Bolivien.

Ein Traum, der demnächst in Erfüllung gehen wird, ist unsere Behindertenschule “Santa Catalina” - ein Werk der Wohltätigkeit und Liebe, das behinderte Kinder ein Dach über dem Kopf schenken wird. Unsere bolivianische Gesellschaft erkennt diese Menschen nicht an, kümmert sich nicht um sie und ignoriert sie regelmäßig. Ein spezialisiertes Schulsystem, das auf die Bedürfnisse dieser Menschen zugeschnitten ist, ist hier nicht vorgesehen. In den vergangenen fünf Jahren hat das Bildungsministerium vorgeschlagen, alle diese Kinder in reguläre Schulen zu integrieren und im weiteren Verlauf spezialisierte Zentren zu schaffen, um auf Ihre speziellen Bedürfnisse einzugehen und ihre Rechte zu wahren. Um diesem Anspruch gerecht zu werden ist es jedoch noch ein weiter Weg in Bolivien. Aufgrunddessen haben wir als Missionarinnen gewagt, diesen Weg zu beschreiten und ein Zentrum für Kinder mit Behinderung gegründet.

Die österreichische Hilfsorganisation “Brillos” unterstützt uns in zahlreichen Bildungsprojekten - dieses soll eines der wichtigsten werden. “Brillos” übernimmt die gesamten Baukosten von sieben Klassenräumen für Kinder mit Behinderung (z.B. Kinder mit Down-Syndrom, Autismus und anderen physischen und psychischen  Behinderungen), die in der Schule betreut werden. Der Bau steht bereits, jedoch fehlt noch die Möblierung, Einrichtung und die Unterrichtsmaterialien des täglichen Gebrauchs. Außerdem sollen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten in die Einrichtung integriert werden. Es ist ein wundervolles, aber sehr teures Projekt, da wir noch nicht mit Unterstützung aus öffentlicher Hand rechnen. Deshalb wenden wir uns an Sie und bitten Sie, die Unterstützung für diese Menschen unserer Gesellschaft aufrechtzuerhalten, auf die hier keine Rücksicht genommen wird und die wie Tiere in ihren Häusern leben, wie Ausgestoßene und Kranke, die zu nichts zu gebrauchen sind. Wir möchten zeigen, dass diese Menschen wie jede/r andere auch sind, nur mit anderen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Als Ergänzung zu ihrer Basis- und Berufsausbildung bieten wir geeignete Lehrmaterialen und –methoden, die in den Alltag und den Beruf integriert werden können. Wir schaffen hierfür folgende Werkstätten und Einrichtungen: Bäckerei, Ausbildungsstätte für Hausbedienstete, Karten- und Papierwerkstatt.

 

Escuela especial Santa Catalina en construccion /// Behindertenschule “Santa Catalina” im Bau:

Bedindertenschule “Santa Catalina” im Bau
 
Bedindertenschule “Santa Catalina” im Bau
 
 

 

Salón de belleza /// Kosmetikstudio

 

Taller de panadería en construcción /// Bäckerei im Bau

 

 

Aprovecho el espacio para agradecer de todo corazón a todas las personas que hacen posible su ayuda para la obra educativa especial, pero de manera directa a nuestro más grande bienhechor  “Dr. Bernardo Specthenhauser, que año tras año viene trabajando incansablemente para llegar de manera oportuna a situaciones muy dolorosas que vive nuestra gente, causada por la pobreza, falta de oportunidades de trabajo, jóvenes sin padres, niños sin escuelas, enfermos sin atención médica, familias sin alimentos. Muchas vidas salvadas, gracias a esta solidaridad de amor y generosidad sin límites.

Durante esta gestión 2020 nuestro país como muchos otros, ha sido golpeado por la Pandemia, obligado por protección de estar en cuarentena por más de 7 meses en los cuales no había trabajo, medicina, alimentos. Esta situación nos llevó a ser creativos y caritativos entre nosotros. Así nació las ollas comunes en cada uno de los barrios. Se formó grupos de personas voluntarias para cocinar, por olla para 300 familias, se logró organizar en más de 12 barrios, llegando atender a 5000 familias diariamente, que no contaban con trabajo o tenían muchos niños en casa. Se mantuvo las ollas durante 4 meses de  Mayo a agosto, la época más crítica de la pandemia en nuestro país. Al volver a la normalidad por el bajo nivel de contagio se cerraron todas las ollas comunes. Miles de personas quedaron sin trabajo, ancianos abandonados, niños descuidados, enfermos en casa no atendidos por falta de recursos económicos.

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Ich nutze diese Botschaft, um allen Menschen von ganzem Herzen zu danken, die die Realisierung dieses Projekts ermöglichen, allen voran “Dr. Bernardo Spechtenhauser”, der Jahr für Jahr unermüdlich daran arbeitet, Problemen und schwierigen Situationen Herr zu werden, in denen sich viele unserer Mitmenschen befinden: Kinder ohne Schulbildung, Kranke ohne medizinische Versorgung, Familien ohne Nahrungsmittel. Armut und fehlendes Arbeitsangebot sind der Grund hierfür. Viele Menschenleben wurden bereits gerettet. Danke für diese Solidarität, Liebe und uneingeschränkte Großzügigkeit.

Im Jahr 2020 wurde unser Land, wie viele andere auch, von der Pandemie durchgerüttelt; mehr als sieben Monate Quarantäne, in denen es keine Arbeit, medizinische Versorgung oder Lebensmittel gab. Diese Situation hat uns dazu animiert, kreativ und fürsorglich innerhalb der Gesellschaft zu reagieren. So entstanden die “ollas comunes” [vergleichbar mit den Lebensmittel-Tafeln für Bedürftige] in jedem einzelnen Stadtviertel. Es haben sich Gruppen an Freiwilligen gebildet, die pro “olla” für 300 Familien in mehr als 12 Vierten gekocht haben. Insgesamt konnten so täglich 5000 Familien, die kein Einkommen und in den meisten Fällen viele Kinder zuhause hatten, mit Essen versorgt werden. Die “ollas” wurden in den vier heftigsten Monaten der Pandemie in Bolivien (Mai-August 2020) betrieben. Aufgrund der niedrigen Infektionszahlen wurden sämtliche “ollas” in der weiteren Folge geschlossen. Dennoch sind weiterhin Tausende Personen ohne Arbeit, viele Senioren und –innen vereinsamen, Kinder werden vernachlässigt und Kranke werden in deren Häusern nicht versorgt, da kein Geld vorhanden ist.

 

 

Esta realidad nos toca ver y palpar en nuestros barrios donde trabajamos, por ello seguimos haciendo este servicio de comedor popular en nuestro centro educativo, entregando diariamente de 300 a 400 platos de comida para familias integras. Los recursos los tenemos que buscar haciendo campañas internas y también recurriendo a amigos como ustedes para mantener la olla y sus ingredientes, invertimos mensualmente de 15.000 a 18.000 bs.

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Diese Realität offenbart sich uns und berührt uns in den Nachbarschaften, in denen wir tätig sind. Deshalb setzen wir unser Angebot der Essensversorgung in der Mensa im Schulzentrum fort. Wir verteilen dort täglich 300-400 Mahlzeiten an angemeldete Familien. Die Mittel müssen wir sammeln, indem wir interne Sammlungen organisieren und uns an Freunde, wie Sie wenden. Für die Instandhaltung der Küche und die Zutaten investieren wir monatlich zwischen 15.000 und 18.000 Bolivianos [umgerechnet ca. 1.500-2.300 Euro]

 

 

Otra de las situaciones que nos ha tocado vivir ha sido el desalojo a las personas de viviendas por falta de pago, hemos ayudado a varias personas a encontrar un techo, es una realidad muy triste, pero verdadera.

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Eine weitere Situation, die wir erleben mussten, war die Zwangsräumung von Personen aus Ihren Häusern, die keine Miete zahlen konnten. Wir haben einigen Personen in der Folge geholfen, ein Dach über dem Kopf zu finden. Es ist eine sehr traurige, aber leider wahre Realität.

 

 

La falta de trabajo de muchas familias es desesperante, una de las razones por las que se abrió el comedor popular para dar trabajo y al mismo tiempo socorrer con lo más básico que es el alimento diario.

Los enfermos que se quedan en casa por falta de espacio en los hospitales, la falta de medicina o medicina muy cara, hizo que la mayoría decida auto medicarse o la medicina natural. Durante la pandemia se necesitaba hacer la prueba del PCR y el costo era muy alto de 1200 bs. Imposible para muchas familias pobres poder pagar la prueba, así que no fueron reportados y quedaron al olvido y a su propia suerte y destino.

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Die Arbeitslosigkeit/das fehlende Einkommen vieler Familien ist zum Verzweifeln. Es ist einer der Gründe, weshalb wir die Mensa eröffnet haben. Wir schaffen dadurch Arbeitsplätze und versorgen die Menschen zugleich mit dem Lebensnotwendigsten: täglichen Mahlzeiten.

Viele Erkrankte bleiben zuhause aufgrund fehlender Aufnahmekapazitäten in den Krankenhäusern. Es fehlen Medikamente oder die Medikamente sind sehr teuer. Diese Probleme führen dazu, dass sich die Mehrheit der Erkrankten eigenständig mit (günstigen) Medikamenten oder mit natürlichen Heilmitteln behandelt. Während der Pandemie musste man sich mittels PCR testen lassen. Gleichzeitig lagen die Kosten für einen PCR-Test sehr hoch bei 1200 Bolivianos [umgerechnet ca. 150 Euro]. Für viele arme Familien war es somit unmöglich, sich testen zu lassen, sodass diese nicht erfasst und somit vergessen und ihrem eigenen Glück bzw. Schicksal überlassen wurden.

 

 

Escuelas clausuradas, niños sin estudio y abandono del hogar hacia ellos por falta de tiempo y salir en busca de trabajo. Otra razón por la cual se abrió el comedor popular para que tengan un lugar seguro donde comer una vez al día. Estas y otras muchas situaciones estamos viviendo en este momento en nuestro país Bolivia.

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Schulen bleiben geschlossen und Kinder ohne Unterricht. Sie sind zuhause sich selbst überlassen, da Eltern auf der Suche nach Arbeit keine Zeit für sie haben. Diese Situation war ein weiterer Grund für die Öffnung der Mensa. Hier haben sie einen sicheren Ort, an dem sie zumindest einmal am Tag essen können. Diese und viele andere Situationen erleben wir derzeit in unserem Land, Bolivien.

 

neuer Hausbau

Ein neues Haus konnte bezogen werden. Die Mutter ist schwerkrank und wird von ihren Söhnen liebevoll gepflegt. 

Schulbau in der Peripherie von Santa Cruz

Eine Schule für mehr als 2000 Schüler wird in der Peripherie von Santa Cruz gebaut. Die Grundsteinlegung ist erfolgt - es wurde bereits mit dem Bau begonnen.

 

 

Gemeinnützigkeit ab 5.01.2018

Mit großer Freude dürfen wir mitteilen, daß BRILLOS ab 5.01.2018 die Gemeinnützigkeit zugesprochen bekommen hat.

Spendenabsetzbarkeit – So können Sie Ihre Spenden absetzen
Sie spenden an BRILLOS per Erlagschein, Kreditkarte, Online Banking oder Einziehungsauftrag: Diese Spende ist steuerlich absetzbar! Mit der von uns ausgestellten Spendenbestätigung und Ihren Einzahlungsbelegen oder Kontoauszügen können Sie alle Spenden ab dem Jahr 2018 bei Ihrer Steuererklärung geltend machen. Ihre gesamten Jahresspenden können Sie bis zu einer Höhe von 10 % Ihrer Vorjahreseinkünfte als Sonderausgaben beim Finanzamt von der Steuer absetzen.

Spendenabsetzbarkeit NEU ab Jänner 2017
Ab 01. Jänner 2017 gilt das neue Gesetz zur Spendenabsetzbarkeit.
Spenden, die ab Jänner 2017 getätigt werden, müssen im Rahmen der Spendenabsetzbarkeit NEU nicht mehr von Ihnen nachgewiesen werden. Stattdessen werden diese von BRILLOS für Sie an das Finanzamt gemeldet.

Um dies tun zu können, brauchen wir einmalig Ihren Namen laut Meldebestätigung und Ihr Geburtsdatum - wir bitten um Übermittlung per Mail an bolivia@brillos.net. Bitte geben Sie in jedem Fall jenen Namen an, der auf Ihrem Meldezettel steht. Wenn beispielsweise „Hans Meier“ angegeben wird, obwohl im Melderegister „Johann Meier“ eingetragen ist, ist die Spendenweiterleitung ans Finanzamt leider nicht möglich. Ihre Spenden können somit nicht abgesetzt werden. 

Wir sind dem Datenschutz verpflichtet und garantieren die sichere Übermittlung Ihrer Daten.

Haben Sie noch Fragen? Weiterführende Informationen erhalten Sie auf den folgenden Seiten:

Noch viel zu tun

Trotz aller positiver Fortschritte gibt es weiterhin viel zu tun, viel Leid und Elend, viele unfassbare Schicksale. Mit Ihrer Spende können wir gemeinsam ein wenig Abhilfe schaffen, einen kleinen Beitrag für ein besseres Morgen leisten.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre für unsere Tätigkeit essenzielle Unterstützung.

Vielen herzlichen Dank im Namen aller Beteiligten!